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Liturgischer Gesang


Seit frühchristlicher Zeit ist der liturgische Gesang, die Psalmodie, die tradierte Kirchenmusik und dient dem Vollzug des orthodoxen Kultus. Die Tatsache, dass es keinen orthodoxen Gottesdienst ohne „Psalmodie" gibt, bezeugt unmittelbar den gewichtigen Platz dieser Musik in der Ostkirche. Die liturgische Musik, die sich von jeher zusammen mit der Hymnographie für die Kommunikation zwischen Gott und Menschen einsetzt, war und ist schon immer reine Vo-kalmusik. Im 8. Jh. waren die maßgeblichen Zeichen (Charaktere) der Kirchenmusik festgelegt. Im 10. Jh. gab es ein vollständiges schriftliches System der byzantinischen Musik, die sog. Notation oder Parasemantik.

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